"Lucia di Lammermoor", Vienna, May 2007

 

Excerpts from reviews:

 

Eine Sensation wie immer, „La Gruberova“, enorm, die Frau am Angang des siebenten Lebensjahrzehnts liefert eine Leistung, von der eine Dreißigjährige nur träumen kann. Sie sieht fabelhaft aus, nun Anti-Aging gibt es für Körper und Haut in jeder guten Parfümerie sowie in diversesten Wellness Hotels mit allen Komfort. Doch für die Stimme hat diese Künstlerin sicher ein Geheimrezept. Sie schafft es wirklich, die Stimme immer noch so "jungfräulich" zu führen, dass man ihr diese junge Lucia absolut glaubt. Die Wahnsinnsarie war der Höhepunkt, aber auch an Wahnsinnstechnik und Gesangskultur dieser Ausnahmesängerin. Einfach zum Niederknien vor Bewunderung. Da sei aber auch ihre Pädagogin in Wien nicht unerwähnt. Bravo Ruthilde Bösch. (...)

(Elena Habermann in "Der Neue Merker", of the May 3 performance)


Die Künstlerin aus Bratislava, die an der Wiener Staatsoper erstmalig 1970 aufgetreten war (als Königin der Nacht), ist nach wie vor eine Autorität, wenn es darum geht, seelische Ausnahmezustände zu porträtieren. Es fließen die Tonleitern leicht, es sitzen die Spitzentöne, es bezirzt die Arbeit mit dynamischen Möglichkeiten eines Tones. Und ist es zwar sehr instrumentaler Gesang, so ist er frei von ausdrucksloser Kälte. Überall spürt man das Drama einer Bühnenfigur, virtuoser Gesang wird zum Spiegel seelischer Befindlichkeit. (...)

(Der Standard)


Edita, unvergleichlich!

Jubel, Blumen, Bravi: Edita Gruberova singt an der Staatsoper Donizettis "Lucia di Lammermoor". Und feiert beispiellosen Triumph. Stimme, Technik, Ausdruck, Rollengestaltung werden da eins!

Vom wehmutvollen "Regnava nel silenzio" an beherrscht sie die Szene. Melancholie, Klage, Wahn übersetzt sie in klare Legatopassagen und atemberaubend perlende Koloraturen. Ein Piano kann nicht feiner klingen, die Höhe nicht heller strahlen. Unvergleichlich!“ (...)

(Karlheinz Roschitz in "Kronen Zeitung", 5-May-07)


Nur die Gruberova glänzte
 
"Sie ist in ihrem Künstler-Leben so oft wahnsinnig geworden. Und es ist jedes Mal wieder eine Freude. Denn wenn Edita Gruberova die Titelpartie in Gaetano Donizettis "Lucia die Lammermoor" singt, sind Jubel, Ovationen und ein Blumenregen vorprogrammiert.
So auch zum Auftakt einer "Lucia"-Serie an der Wiener Staatsoper, wo die Sopranistin mit einem Feuerwerk an gewohnt fein gesetzten Koloraturen begeisterte. Gruberova ist (und bleibt hoffentlich noch lange) eine stimmlich absolut überzeugende Lucia.(...)"

(Peter Jarolin in "Kurier", 5-May-07)


Wie gut, dass es Edita gibt
 
(...) "in der Wiener Staatsoper feiern alle Lucia. Eigentlich stirbt sie ja, die Lammermoor, aber wie - Edita Gruberova zeigte einmal mehr vor, wie es geht. 1978 hat sie als Lucia in Wien debütiert, nun verhalf sie zum 83. Mal dem Haus am Ring zu ausverkauften Rängen. (...)
 
Lucia adelte den Abend
 
Diese Bühnenpräsenz und dieses technische Können: das soll ihr einmal eine jüngere Kollegin nachmachen. Szenenjubel nach der Wahnsinnsarie, Blumen, Ovationen."

(Daniel Wagner in "Wiener Zeitung", 5-May-07)


"Kein Zweifel: Edita Gruberova ist ein Phänomen. Das war am Donnerstag bei der Premiere von Donizettis "Lucia di Lammermoor" in der Wiener Staatsoper unmittelbar zu erleben. Sie hat noch immer die vokale Sicherheit und absolute Technik, die Wahnsinnsszene der Lucia atemberaubend zu gestalten. (...) Im März 1978 war es, als diese Inszenierung von Donizettis "Lucia" ihre "echte" Premiere hatte. Boleslaw Barlog inszenierte, die Ausstattung schuf Pantelis Dessyllas, es dirigierte Giuseppe Patané. Die Titelheldin damals: Edita Gruberova. Nun war sie die wahre Heldin."

(Salzburger Nachrichten, 5-May-07)


(Page last updated: 25-May-2007) 
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